top of page
0187aac0-b32e-4b8f-8810-1341ab87b0c6.png

Kyota Kakiuchi

Zweite Violine

© Zusanna_Specjal

Der japanische Geiger Kyota Kakiuchi gab noch während seiner Ausbildung an der Yehudi Menuhin School im Alter von 15 Jahren sein Debüt in der Wigmore Hall, nachdem er den 1. Preis beim 12. Arthur Grumiaux International Violin Competition gewonnen hatte.
 

Heute lebt Kyota in Berlin und konzertiert in renommierten Konzertsälen in Europa und Asien. Er arbeitete mit Künstlern wie Hibiki Tamura, Rintaro Akamatsu, Asuto Kitamura, Aya Nagatomi, Noah Bendix-Balgley und Andrei Ioniță sowie mit Mitgliedern des Scharoun Ensembles der Berliner Philharmoniker zusammen. In seiner Heimatstadt Gifu gründete er 2023 das GIFU・KANO International Music Festival, bei dem er gemeinsam mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker unter anderem Dvořáks Streichquartett „Amerikanisches“ aufführte. Darüber hinaus gastierte er bei zahlreichen Festivals in Europa, darunter das Zermatt Music Festival & Academy, das Crescendo Festival, das Lauttasaari Music Festival, das AIMA Music Festival und das Gümüşlük Music Festival. Von Yutaka Sado für sein „unermüdliches Streben nach Exzellenz“ gewürdigt, trat Kyota mit ihm als Solist im Hyogo Performing Arts Center sowie auf Tourneen durch Ostjapan auf.

Seit 2020 tritt Kyota gemeinsam mit seiner Schwester, der Geigerin Emiri Kakiuchi, als Duo auf. Ausgangspunkt ihrer Zusammenarbeit war die gemeinsame Einspielung von Wieniawskis „Caprice für zwei Violinen op. 18 Nr. 2“ auf dem Album Digital Salamanca. Im darauffolgenden Jahr gab das Duo sein Debüt in der Munetsugu Hall und konzertiert seither als EMIRI & KYOTA Violin DUO regelmäßig in Japan und Europa. Als Mitglied von QUADPHONICS 2×2 Violins wirkte Kyota bei den Japan-Tourneen des Ensembles 2024 und 2026 sowie bei dessen Debüt in Großbritannien in der Menuhin Hall mit. Mit seinem innovativen Konzertformat, das über die
traditionellen Grenzen der klassischen Musik hinausgeht, fand das Ensemble große Resonanz. Seit 2025 ist Kyota zweiter Geiger des Varyon Quartett.

Im Alter von 19 Jahren wurde Kyota jüngster Konzertmeister in der Geschichte des Symphonie-Orchesters der Universität der Künste Berlin. Seitdem wirkte er auch bei Konzerten und Tourneen der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker mit. 2026 wurde er in die Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin aufgenommen, die unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann steht. Im selben Jahr wirkte er beim Konzert anlässlich des 90. Geburtstags von Zubin Mehta mit, dem auch Bundeskanzler Friedrich Merz beiwohnte.

 

Zu den Höhepunkten seiner Saison 2026/27 zählen eine zweite Japan-Tournee mit dem Varyon Quartett, eine dritte Japan-Tournee mit QUADPHONICS sowie eine Asien-Tournee mit der Staatskapelle Berlin.

Kyota wurde 2003 in Tokio geboren und erhielt zunächst Unterricht bei Prof. Takaya Urakawa. Im Alter von zehn Jahren zog er nach Großbritannien, um als Stipendiat der britischen Regierung an der Yehudi Menuhin School zu studieren, wo er von Prof. Akiko Ono und Tereza Privratska unterrichtet wurde. Derzeit studiert er an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Nora Chastain und Victoria Wong. Mit dem Varyon Quartett studiert er zudem bei Prof. Vineta Sareika und Prof. Gregor Sigl vom Artemis Quartett. In Japan setzt er seine Ausbildung bei Keiko Urushihara fort.

Weitere künstlerische Impulse erhielt er in Meisterkursen bei Alina Ibragimova, Rodney Friend, Marianne Piketty, Koichiro Harada, Fuminori Shinozaki und Ryo Terakado sowie bei Mitgliedern des Tokyo, Casals, Armida, Kuss und Endellion Quartetts. Als Laureat der Villars Music Academy 2026 arbeitete er zudem mit Rainer Honeck, Vineta Sareika und Simone Bernardini.

Kyota ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Zu seinen Auszeichnungen zählen der 1. Preis beim 12. Arthur Grumiaux International Violin Competition sowie der Christa Bach-Marshall Foundation Award beim XXIII International Johann Sebastian Bach Competition. Mit dem Varyon Quartett gewann er zudem den 1. Preis und den Publikumspreis beim 5. Munetsugu Hall String Quartet Competition sowie den 1. Preis beim 10. Kammermusikwettbewerb der Alice-Samter-Stiftung.

Seit 2025 ist Kyota Stipendiat der Yamaha Music Foundation und von Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e.V.; seit 2026 wird er zudem von der Villa Musica Rheinland-Pfalz gefördert.

 

Kyota spielt eine italienische Violine von Giuseppe Guadagnini (c.1780) sowie einen französischen Bogen von Dominique Peccatte (c.1865).

© 2026 Varyon Quartett. Alle Rechte vorbehalten.

bottom of page