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Syon Najman

Violoncello

Syon Najman wurde 2002 in Antwerpen, Belgien, als Sohn einer internationalen Familie geboren. Im Alter von sechs Jahren begann er seine Celloausbildung bei Daniel Cherpokova an der Nationalen Musikschule „Lyubomir Pipkov“ in Sofia. Als Jungstudent studierte er bei Prof. Romain Garioud am Conservatoire de L'Haÿ-les-Roses in Paris. Seinen Bachelor absolvierte er bei Prof. Jens Peter Maintz an der Universität der Künste Berlin. Seit dem Wintersemester 2026 studiert er in der Klasse von Prof. Julian Steckel in München.

Im Laufe der Jahre besuchte Syon Meisterkurse bei renommierten Cellisten wie Stefan Popov, Miklós Perényi, László Fenyő, Jérôme Pernoo, Troels Svane, François Guye, Wen-Sinn Yang, Denis Severin, Maximilian Hornung und weiteren bedeutenden Künstlern. Er ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter „Concertino Praga“ sowie der Internationale „Karl Davidoff“ Cellowettbewerb. Darüber hinaus wurde er beim Internationalen „David Popper“ Cellowettbewerb, beim Musikwettbewerb „Cantus Firmus“ , beim Internationalen Wettbewerb „ Young Virtuosos“ und weiteren Wettbewerben ausgezeichnet. Syon wurde vom Bulgarischen Nationalradio als „Junger Musiker des Jahres“ nominiert und ist Stipendiat der Stoyan- Kambarev-Stiftung, der Deutschen Stiftung Musikleben sowie der Paul-Hindemith- Gesellschaft in Berlin. In der Saison 2026/2027 ist er Mitglied der Académie Jaroussky in Paris.

Als Solist konzertierte Syon mit dem Symphonieorchester des Tschechischen Rundfunks, dem Tallinn Chamber Orchestra, der Pleven Philharmonie, der Sliven Philharmonie, der Sinfonietta Vratsa sowie dem Opernorchester Varna. Konzertreisen führten ihn zu Festivals in Belgien, Bulgarien, Tschechien, Italien, Österreich, der Schweiz, Deutschland, Schweden, Finnland, Japan und weiteren Ländern. Im Jahr 2024 war Syon Solist des Neujahrskonzerts im Nationalen Kulturpalast in Sofia unter der Leitung von Maestro Emil Tabakov. Später im selben Jahr gab er sein Solodebüt in der Berliner Philharmonie mit Robert Schumanns Cellokonzert gemeinsam mit der Berliner Sinfonietta 92. Im Frühjahr 2026 debütierte er außerdem beim Sofia Philharmonic Orchestra.

Die Kammermusik nimmt einen zentralen Platz in Syons künstlerischem Schaffen ein. Er ist Mitglied des Trio „Infinito“ , das regelmäßig in Bulgarien und Deutschland konzertiert. Mit dem „Varyon“ String Quartet gewann er erste Preise bei Wettbewerben in Japan und Deutschland. Darüber hinaus musizierte er gemeinsam mit renommierten Künstlern wie Giuliano Mazzoccante, Elena Bashkirova, Boris Garlitsky, Franziska Hölscher, Kirill Zlotnikov, Giovanni Gnocchi, Romain Garioud, Andrei Ioniță, Alexander Zemtsov, Roland Glassl und vielen weiteren.

Syon spielt ein italienisches Violoncello aus der Werkstatt der Familie Gagliano (Neapel, c.1780/90), das ihm von der „Villa Musica Rheinland-Pfalz“ zur Verfügung gestellt wird.

© 2026 Varyon Quartett. Alle Rechte vorbehalten.

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